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Das Himbächel-Viadukt und der Krähberg-Tunnel

Ort:64743 Beerfelden
Schon in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde auch im Odenwald immer mehr der Wunsch laut, die wichtigste verkehrstechnische Neuerung des 19. Jahrhunderts, die Eisenbahn, in diesem südlichen Mittelgebirge einzuführen. Um die Jahreswende 1860/61 stellte der Bezirksrat des Kreises Erbach den ersten Antrag zum Bau einer das Mümlingtal durchziehenden Eisenbahn an das Großherzogliche Ministerium Hessen in Darmstadt. Da es aber größere Schwierigkeiten bezüglich der Trassenführung der Bahn gab, konnte mit dem Bau der Odenwaldbahn erst am 1. Februar 1869 begonnen werden. Die Odenwaldbahn hatte bedeutende außergewöhnliche Terrainschwierigkeiten aller Art zu überwinden, so daß eine große Anzahl von Erd- und Kunstbauten erforderlich waren. Da cheap replica watches die Bahn nicht in der Talsohle lief, sondern auf den Hängen, mussten die Täler mit Viadukten übersetzt und die Bergzüge durch Tunnels befahrbar gemacht werden.  Die bedeutendsten Bauwerke der Odenwaldbahn an der Strecke Frankfurt/ Darmstadt/Erbach/Eberbach/Stuttgart waren und sind das Himbächel-Viadukt und der Krähberg-Tunnel.  Das Himbächel-Viadukt hat eine Länge von 250 m und eine Höhe von 40 m. Das Tal wird von 10 Halbkreisgewölben (Tonnengewölben) von je 20 m cheap rolex replica Durchmesser überspannt, und die Stärke dieser Gewölbe beträgt am Scheitel 1 m. Das ganze Bauwerk ist in Sandsteinmauerwerk ausgeführt. Dieses Steinmaterial konnte fast überall in nächster Nähe und in guter Qualität aus den zahlreichen Steinbrüchen gewonnen werden, womit zeitraubende und kostspielige längere Transporte in Wegfall kamen.  Die Pfeiler des Himbächel-Viaduktes sind nach außen mit Quaderverblendungen versehen, während der Kern derselben aus grobem Bruchstein-Mauerwerk mit in gewissen Abständen waagrechten durchgehenden Quadersteinen besteht. Die Fundamentierung der Pfeiler konnte mittels Beton orologi replica, da man meist in geringer Tiefe auf Felsen oder groben Kies stieß, in rolex replica uk einfacher Weise bewerkstelligt werden und war nur bei einem Pfeiler wegen der gerade dort auftretenden lettartigen Bodenart eine nicht weniger als elf Meter tiefe komplizierte Fundierung erforderlich. Zur Herstellung der weit gespannten Gewölbe bedurfte man sehr starker Lehrgerüste und wurde diese Aufgabe durch eine zweckmäßige und zuverlässige Konstruktion derselben von dem Chefingenieur der Unternehmung in glücklicher Weise gelöst. Als Kuriosum sei erwähnt, dass man zu Gewinnung des Holzes für die Gerüstkonstruktionen überhaupt mehrere Parzellen Wald von einer Fläche von 10 - 12