Deprecated: mysql_connect(): The mysql extension is deprecated and will be removed in the future: use mysqli or PDO instead in /kunden/166597_64711/webseiten/odenwald-ausflug/suche_neu.php on line 24

Limeslehrpfad, Römische Wachttürme, Mauerreste, Numeruskastell

Ort:64754 Hesseneck- Hesselbach
Das Numeruskastell Hesselbach befand sich am nordöstlichen Ortsrand. Die Umwehrung des 0,6 ha großen Kastells (Vergleich Saalburg 3,2 ha ) zeichnet sich alsErddamm noch deutlich im Wiesengelände ab Das Kastell wurde 1895 von der Reichslimeskommission und 1964-66 vom Saalburgmuseum ausgegraben. Dabei gelang es u.a. einen Grundriss der hölzernen Innenbauten zu gewinnen und damit einen Einblick in die Gliederung der kleinen Besatzung zu erhalten, die vermutlich von einem Numerus Brittonum gebildet wurde. Das Kastell wurde um 100 nach Chr. erbaut und blieb nur bis in die Mitte des 2. Jahrhunderts besetzt. Wachttürme: Richtung Würzberg Wanderweg "L" oder Wanderweg Nr. 3 Wanderkarte Beerfelder Land-bzw Fahrstraße Richtung Würzberg: jeweils ca 2 Km: Zum Wachtturm WP 10/30 Vogelbaumhecke- dieser wurde mit Originalsteinen bis zu einer Höhe von 3,80 m restauriert- der Palisadenzaun wurde mit 50 zugespitzen, 3 m hohen Eichenpfählen nachempfunden. Von Hesselbach bis Schloßau entlang des Limeslehrpfades Wanderzeichen "L"-auch mit Trekkingrädern zu nutzen : Wachtturm WP 10/33 Kahler Buckel weiter zum rekonstruierten römischen Mauerstück mit der Kopie einer reliefverzierten Sandsteinplatte, die einen römischen Soldaten neben einem großen Kranz zeigt. Diese Mauer erinnert an das Kleinkastell Zwing bzw Jägerswiese. - weiter zu den Reste einer Steinmauer Wachttürme- WP 10/34 Hochwald, dieser ist der höchstgelegenste am gesamten Odenwaldlimes ( 552 m )- WP 10/35 Klosterwald WP 10/36 Fischerspfad WP 10/37 Schneidershecke, dieser ist der einzige bei dem Reste von zwei Steintürmen zu finden sind.Der zweite Turm musste hier für den Wachtdienst als Ersatz gebaut werden, da der ältere schon bald nach www.cvdt.org seiner Errichtung in ein Heiligtum für die Götter Mars, Victoria und Salus umgewandelt wurde. An den Stellen der Wachttposten finden man fast immer die Reste des älteren Holzturmes mit seinem typischen Ringgraben und daneben die Ruine des Steinturms, der um die Mitte des 2. Jahrhunderts den Holzturm ersetzte. Erklärung was bedeutet z.B. WP 10/30: Durch die Reichslimeskommission wurder Verlauf des Limes exakt vermessen und in Strecken eingeteilt, die auch heute noch ihre Gültigkeit besitzen. Der Odenwaldlimes hat die Nr. 10 also WP= Wachtposten 10 = Odenwaldlimes 30= der 30. Wachtturm entlang des Odenwaldlimes Limes nannten die Römer ursprünglich einen Weg, der ein Gebiet von www.npvi.org einem anderen abgrenzt. Erst später wurde der Begriff als Synonym für die Grenze des Römischen Reiches benutzt Auf dem Höhepunkt des Imperium Romanum, Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr., strebten Kaiser Domitian und seine Nachfolger nach einer Konsolidierung der Grenzen ihres Machtbereichs. Die bis dann kaum befestigte Nordostgrenze des Reiches entlang des Rheins vintage costume jewelry, der Neckars und der Donau hatte sich als ungenügend erwiesen. Daher wurde zunächst zwischen Main und www.cmcoe.co.uk Neckar der etwa 70 Kilometer lange Odenwald-Limes als Kette von Wachtürmen mit Kastellen in regelmäßigen Abständen und einem verbindenden Postweg angelegt.