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Wohnhaus in Reinheim

Ort:64354 Reinheim
Ein auffallend prächtiges spätbarockes Wohnhaus beherrscht den nördlichen Hauptstraßenbereich der Wilhelm-Leuschner-Straße. Es gehörte zu dem großen landwirtschaftlichen Hof der Familie Ramge. Aus der Inschrifttafel über dem Eingangsportal läßt sich entnehmen, daß das Gebäude 1787 von Franz und Nikolaus Ramge erbaut worden ist. Der mannshohe Sockel und das Erdgeschoß sind massiv in Sandstein gemauert, das Obergeschoß, in verputztem Fachwerk, trägt ein hohes Mansarddach. Als man 1905 die benachbarte Hofreite (Niedergasse) zum www.npvi.org Anwesen hinzukaufte, wurde die alte Toreinfahrt im linken Teil des Erdgeschosses geschlossen und mit zwei Fenstern der Fassade angeglichen. So erscheint die Hauptachse, gebildet von der zweiläufigen Freitreppe, dem Portal, darüberliegender Inschrifttafel und Gaube, heute nach rechts verschoben. Reich mit barockem Zierrat sind die Treppe, die Brüstungsfelder der Fenster und die Portaleinfassung geschmückt. In www.cmcoe.co.uk rundbogiger Fassung sitzt eine elegant geschwungene Rokokotür mit Oberlicht. Das herrschaftliche Erscheinungsbild läßt die Vermutung aufkommen, es müsse sich hier um einen Adelssitz handeln. Die Ramges gehörten jedoch nicht zum Adel. Sie waren besonders wohlhabende Landwirte; ihre Familie war weit verzweigt und dominierte deutlich das Ortsgeschehen. Das Wohnhaus von Franz und Nikolaus Ramge zeugt vom ausgeprägten Selbstbewußtsein der bürgerlichen Bauherrn, in einer Zeit, als die Macht des www.recaid.co.uk Adels zu schwinden begann. Mehrere andere Gebäude cheap bracelets in der Wilhelm-Leuschner-Straße gehörten ebenfalls Mitgliedern der Familie. So steht schräg gegenüber ein stattliches zweigeschossiges Fachwerkhaus, von einem Nikolaus Ramge 1804 erbaut. Dieses Haus ist zwar bescheidener aber es korrespondiert mit dem Massivbau gegenüber in einer Weise, die ganz dem familiären Stolz zu entsprechen scheint.