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Schloß Nauses

Ort:64853 Otzberg
Auf dem Weg von Hering (Veste Otzberg) nach Höchst im Odenwald liegt im Tal das kleine Schloß Nauses. Erstmals wird es 1471 erwähnt, als Philipp Gans von Otzberg das Anwesen von Pfalzgraf Friedrich als Lehen erhält. 1792 geht das Schloß in www.cvdt.org den Besitz der Fürsten von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg über. 1806 fällt es an Hessen-Darmstadt. Ursprünglich als Wasserburg angelegt, ist von den Wehranlagen und Gräben nichts zu sehen. Erhalten geblieben sind nur das Haupthaus und der Torturm. Die vorhandenen Nebengebäude wurden im 19. und 20. Jahrhundert errichtet. Das schmale rechteckige Herrenhaus erhebt sich auf einem sehr hohen, massiv aufgemauerten Sockel- und Erdgeschoß, während das Obergeschoß als Fachwerk ausgeführt ist. Der südlichen Giebelseite ist ein Erker vorgebaut. In dessen Erdgeschoß hat sich ein originales dreiteiliges Fenster erhalten. Das Fachwerk läßt sich auf eine Zeit um 1500 datieren, erkennbar an den Überblattungen der steilen, sich kreuzenden Streben. 1583 wurde dem www.npvi.org Haus ein halbrunder Treppenturm angefügt. Über seinem rundbogigen Eingang befindet sich das Wappenschild der Gans von Otzberg und Schelm von Bergen mit Jahresangabe. Der freistehende Torbau ist etwa zehn Meter hoch, durch seine Durchfahrt erfolgte der Zugang zum www.cmcoe.co.uk früher umfriedeten Schloßhof. An seiner Eingangsseite ist über dem leicht spitzbogigen Tor mit rechteckiger Wandeinfassung ein Doppelwappen angebracht. Neben einer Narrenmaske ist nur noch das rechte Wappen derer von Otzberg erhalten. Der spätgotische Torturm vermittelt mit seinen gebuckelten Eckquadern etwas von der Wehrhaftigkeit der ehemaligen kleinen Wasserburg. Heute beherbergt das Schloß ein landwirtschaftliches Anwesen und eine Gaststätte.