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Illig´sche Papiermühle

Ort:64367 Mühltal
Die Illig´sche Papiermühle ist der älteste Industriebetrieb Nieder-Ramstadts sowie des Darmstädter Raumes überhaupt. Außerhalb des Ortes gelegen, veranlaßte Landgraf Ernst Ludwig zwischen 1690 und 1695 ihre www.fabsi.co.uk Errichtung, um die Wasserkraft der Modau wirtschaftlich zu nutzen. Als traditioneller Handwerksbetrieb entstanden und in Erbleihe vergeben, sollte sie die landgräfliche Verwaltung mit dem notwendigen Schreibpapier versorgen. Die Müller durften sich "fürstliche Papiermacher" nennen und ihre Belieferung mit den damals zur Herstellung von Papier notwendigen Alttextilien wurde durch den eigens dafür verkündeten "Lumpenbann" gesichert. 1719 kaufte Johannes Illig die Mühle, sie blieb bis 1867 in Familienbesitz. Die Illigs waren es, die den Handwerksbetrieb, in dem das Papier nach alter Art aus Bütten geschöpft worden war, in www.italife.co.uk einen Industriebetrieb umwandelten. 1846 war die Mühle abgebrannt und 1848 konnte die Produktion in der neuen modernen Fabrik wieder aufgenommen werden. Ihre technischen Anlagen bestanden aus drei Holländern (Zerkleinerungsmaschinen), zwei Bütten und einer Papiermaschine; ein oberschlächtiges und ein unterschlächtiges Wasserrad sorgten für den Antrieb. Ungefähr 24 Arbeiterinnen und Arbeiter waren angestellt. Neben dem schönen neuen Hauptgebäude besaß die Fabrik auch eine "Zapfwirtschaft", die Mitte des 19. Jahrhunderts ein vielbesuchter Ausflugsort war. Der Architekt des Hauptgebäudes war ein Verwandter der Illigs und ein Schüler von Georg Moller gewesen. Ludwig Lange hatte im Stil des Historismus einen zweigeschossigen orologi replica svizzeri langgestreckten Bau entworfen, der gotisierend mit zinnenbekrönten Erkervorbauten und steilem Giebel versehen ist und von www.kduk.co.uk einem spitzen Dachreiter bekrönt wird. Auch heute noch wird das markante Glockentürmchen als Firmenzeichen geführt.