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Burg Frankenstein

Ort:64367 Mühltal
Die Burg Frankenstein ist die nördlichste der zahlreichen Höhenburgen entlang der Bergstraße. Konrad II. Reiz von Breuberg hatte mit dem Bau der Burg vermutlich in den dreißiger Jahren des 13. Jahrhunderts begonnen. Die rechteckige Kernburg, der Ursprungsbau, liegt erhöht auf einem Felsplateau. Man erreichte sie durch den Brückenturm und über eine nicht mehr erhaltene Zugbrücke. Diese waren Teil einer Zwingererweiterung, die, in zwei Abschnitten vollzogen, bis ca. 1400 abgeschlossen war. Das Aufkommen schwerer Feuerwaffen hatte die Modernisierung der Schutzanlagen nötig gemacht. replica uhren Die Vorburg mit den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden und der Kapelle entstand Mitte des 15. Jahrhunderts. Diese Erweiterung war nötig geworden, weil sich die Zahl der Burgbewohner stetig erhöht hatte, besonders seit dem Erbantritt der beiden Stiefbrüder Konrad III. und Johann I., mit denen sich das Geschlecht der Frankensteiner in zwei Linien teilte. Mit dem Burgfrieden 1363 hatten sie ihren Entschluß besiegelt, die Burg in Zukunft gemeinsam zu bewohnen. Ihre Wehrhaftigkeit verstärkten die Frankensteiner nochmals gegen Ende des 15. Jahrhunderts durch den Bau eines Turmes mit Geschützscharten anstelle des Vorwerks und durch einen Rondellturm mit Mauerscharten, der in die westliche Zwingermauer eingestellt wurde. Neue Wohngebäude kamen im 16. Jahrhundert hinzu. Verwandtschaftliche Bande verknüpften die Frankensteiner mit den Burgherren der Umgebung, darum vielleicht wurde ihre Burg nie erobert. Deshalb war sie auch in gutem Zustand, als sie 1660/61 an Hessen-Darmstadt verkauft wurde - ausgerechnet an die Landgrafschaft, mit der die Frankensteiner lange verfeindet gewesen waren, unter anderem deshalb, weil sie nach der Reformation katholisch geblieben waren. Durch Mißwirtschaft der Pächter verfiel die Anlage jedoch immer mehr und erst mit der Romantik wurde sie, wie das Rittertum und die Burgruinen allenthalben, wiederentdeckt. Für Darmstädter Maler war sie ein bevorzugtes Motiv, und Albert Ludwig Grimm wählte in girls chains seiner Sage vom Ritter Georg (1816 veröffentlicht) einen Frankensteiner zur Hauptperson. Die Burg entwickelte sich zum beliebten Ausflugsziel - auch des Adels, weshalb ab 1835 replique montre de luxe Restaurierungsarbeiten veranlaßt wurden, wie die unhistorische Helmbedeckung der Türme, die Wiederherstellung der Kapelle und deren Ausstattung mit Grabmalen der Frankensteiner. Die Gastronomie auf der Burg hat eine Tradition, die bis ins Jahr 1765 zurückgeht.