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Schloß Lichtenberg

Ort:64405 Fischbachtal
 Weithin überragen das Fischbachtal Bollwerk und Schloß "uff dem lichten berge". Diesen reizvollen Standort hatten die Grafen von best replica watches für den Bau einer Burganlage gewählt, die Diether IV. schon vor 1228 gegründet hat und die sich zu einem Zentrum der katzenelnbogischen Herrschaft entwickelte. 1479 best replica watches die Burg an die Landgrafschaft Kassel über. Sie wurde Teil des Erbes, das Georg I. von Hessen Darmstadt 1567 als Zwanzigjähriger antrat. Georg entschied sich, Lichtenberg zu einem repräsentativen Renaissance-Schloß und zukünftigen Witwensitz auszubauen, hatte sich aber gleichzeitig zur Aufgabe gemacht, in Kranichstein ein neues Jagdschloß zu erstellen, und mußte zudem den Wiederaufbau der zerstörten Residenz in Darmstadt bewerkstelligen. Zwischen 1570 und 1581 wurden der Ostflügel (erbaut 1516, gotische Außenmauer noch vorhanden) umgebaut und die neuen Süd- und Westflügel angeschlossen. Außerdem wurde das sogenannte Hohe Pfortenhaus mit seiner Durchfahrt dem gotischen Torhausturm vorgelagert. Mit Rücksicht auf das katzenelnbogische Schloßgebäude (1845 eingestürzt, heute in Form der Terrasse noch erkennbar) mußte der dreiflügelige Grundriß unregelmäßig bleiben. Dennoch beeindruckt die Ausgewogenheit der Anlage. Nur sparsam sind Swiss Replica Watches eingesetzt: Es sind von Sandsteinquadern unregelmäßig eingefaßte Fassaden, bekrönt von Schneckengiebeln; im Hof ein achteckiger Treppenturm mit geschweißter Haube und die schönen Sandsteinportale, besonders das in der Westfassade mit den Wappen Georgs und seiner ersten Frau Magdalene Gräfin zu Lippe. Die Repräsentationsräume und Privatgemächer im Innern waren von Stuckdecken überspannt. Von den Ausstattungsgegenständen blieb nichts erhalten - die prachtvollen Holztüren wurden 1895 ins Darmstädter Schloß gebracht, wo sie im Kriegsjahr 1944 den Flammen zum Opfer fielen. Georg I. hatte als Baumeister für Schloß Lichtenberg wie auch für sein Jagdschloß in Kranichstein den aus Kassel gekommenen Steinmetz Jacob Kesselhut verpflichtet. Diesen löste später Jakob Wustmann ab. Jedoch wird dem jungen Bauherrn selbst die Einführung des Renaissancestils im Lande zugeschrieben. Nicht nur die späteren Schloßgebäude in Darmstadt, sondern auch die Rathausbauten in Darmstadt und Pfungstadt übernahmen den neuen "Lichtenberger Stil". Bis ins 18. Jahrhundert hielt die landgräfliche Familie sich häufig auf in dem schönen Schloß "..... darauf gesunde Luft und gute Sicherheit......" Besonders lang war der Aufenthalt, als in Darmstadt die Pest ausbrach; damals blieb sie drei Jahre, von 1629 bis 1632, in Lichtenberg. Auch für die Bevölkerung der Umgebung war cheap designer jewelry das Schloß oftmals letzter Zufluchtsort in Krisenzeiten. Um 1800 wurde Lichtenberg als fürstliche Residenz und Verwaltungssitz aufgegeben. Mit der Romantik begann jedoch auch hier der Fremdenverkehr. Lichtenberg erhielt die Anerkennung als Luftkurort, und ab 1913 gab es Fremdenzimmer und Sommerwohnungen auf dem Schloß. Die Einrichtung des Museums geht auf das Jahr 1951 zurück. Seit dieser Zeit sind auch Teile des Schlosses als Dauerwohnungen vermietet.