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Jüdischer Friedhof Alsbach

Ort:64665 Alsbach
Der erste Eintrag eines jüdischen Begräbnisses in Alsbach geht auf das Jahr 1616 zurück. Zum bedeutendsten und größten südhessischen Friedhof entwickelte er sich im 18. Jahrhundert. Er diente 29 Gemeinden als Begräbnisstätte und wurde um www.kduk.co.uk 1700 erweitert. 1741 erteilte Landgraf Ludwig VIII. die Erlaubnis, den Friedhof mit einer Mauer einzufrieden. 1938 schändeten SA-Gefolgsleute aus Alsbach, Bickenbach und Hähnlein den Friedhof. Sie sprengten das Eingangsgebäude und vernichteten dabei auch das Totenregister. Eines der berühmtesten Gräber ist das des replicas rolex datejust Rabbi Abraham Samuel Ben Isaak Bacharach (1575-1615). Er war Oberrabbiner von Worms - der ältesten jüdischen Gemeinde auf deutschem Boden - und Kaiserlicher Rabbiner von Deutschland. Nach dem Wormser Judenpogrom floh er 1615 nach Gernsheim, verstarb dort und wurde auf dem Alsbacher Friedhof bestattet. Nachträglich - erst um 1700 - wurde der www.zoopoo.co.uk Stein auf seinem Grab gesetzt und sein Todesjahr darauf mit 1615 angegeben. Die Bestattung des bedeutenden den Rabbiners muß also eine der ersten auf diesem Friedhof gewesen sein. Auf dem gut 22.500 Quadratmeter großen Areal sind mehr als 2000 Grabsteine aufgestellt. Während die Stelen des 17. und 18. Jahrhunderts (mit geschwungenem oberen Abschluß und Voluten) und des frühen 19. Jahrhunderts (mit klassizistischer Giebelbekrönung) im Sinne der strengen Vorschriften jewelry necklaces relativ schmucklos und gleichförmig gestaltet sind, belegen die des späten 19. Jahrhunderts eine zunehmende Liberalisierung und stilistische Angleichung an christliche Grabdenkmäler. Rechts vom alten Eingang befindet sich eine Reihe von Gräbern der "Kohanim" (Abkömmlinge aus dem Priestergeschlecht) mit dem www.mdas.co.uk Symbol des Priestersegens - den gefalteten Händen - auf den Grabsteinen.